Die Schätze des Weins und das „französische Paradox“

Seit jeher stellt man sich die Frage, warum die Franzosen, mit ihrer bekannten Liebe zum guten Essen, seltener an Herzkreislauferkrankungen sterben als Amerikaner oder Engländer, die sich ebenfalls sehr reichhaltig ernähren?

Anfang der 90er Jahre entdeckt man das „französische Paradox“. Wissenschaftler wiesen nach, dass der Genuss von einem bis drei Gläsern Wein am Tag das Risiko eines Herzkreislaufleidens um den Faktor 3,5 reduziert, selbst wenn man weiterhin so viel gesättigtes Fett konsumiert, wie es die Amerikaner tun. Der Grund? Die Antioxidantien.

Es sind die im Rotwein enthaltenen Polyphenole, genauer gesagt das Delphinidin, die eine gefäßerweiternde Wirkung haben, also den Durchmesser der Arterien vergrößern. Gut für das Herz ist insbesondere das Polyphenol Reservatrol. Dieser aus Pflanzen gewonnene Stoff hat außergewöhnliche oxidations- und altershemmende Eigenschaften, aber nicht nur das:

  • Reservatrol fördert auch die Verringerung des „schlechten“ Cholesterols und den Anteil an Triglyzeriden, die für Herzkreislauferkrankungen und Infarkte verantwortlich sind.
  • Durch seine Wirkung auf die Blutgerinnung verhindert es die Bildung von Arterien verstopfenden Ablagerungen.
  • Es fördert die Produktion eines Stoffes, der die Blutgefäße erweitert und hält sie somit gesund und dehnbar.
  • Schließlich hat es eine entzündungs- und oxidationshemmende Wirkung, schützt somit die Zellen und wirkt vorbeugend gegen ihre vorzeitige Alterung.

Reservatrol enthält ebenfalls ein Molekül, das sich als vorbeugend und heilend im Kampf gegen Krebs erwiesen hat.

Allerdings haben Studien gezeigt, dass die Häufigkeit von Herzerkrankungen der Franzosen im mittleren Bereich zwischen den Staaten Nord- und Südeuropas liegt. Daraus schließt man, dass der Unterschied in den Sterblichkeitsraten eher von der Ernährungsweise als alleine vom Weinkonsum abhängt.

Wir stellen fest, dass dennoch alle Studien einheitlich aussagen, gemäßigter Alkoholkonsum führe im Ergebnis zu einer sogenannten J-Kurve, d. h. zu einem vorbeugendem Effekt bei gemäßigtem und zu sehr negativen Auswirkungen bei hohem Konsum. Mehrere Studien unterstützen und bestätigen diese J-Kurve. Sie zeigen, dass gemäßigter Alkoholkonsum die gleiche schützende Wirkung hat wie der Konsum von Obst und Gemüse oder regelmäßiger Sport.

Das Geheimnis in der Vorbeugung von Herzkreislauferkrankungen ist also der maßvolle Weinkonsum während der Mahlzeiten. Dieser ersetzt natürlich keinesfalls einen allgemein ausgewogenen Lebensstil.

Sehen Sie hier die von den Experten der Weltgesundheitsorganisation international festgelegten Richtwerte für einen gemäßigten Konsum:

  • 1 Tag Abstinenz pro Woche;
  • Maximal 2 Gläser am Tag für Frauen;
  • Maximal 3 Gläser am Tag für Männer;
  • Nie mehr als 4 Gläser auf einmal.

Wenn Sie aber nun, sei es aus religiösen Gründen, aus Überzeugung, wegen einer Schwangerschaft, wegen Ihres Sports oder einer Medikamenteneinnahme keinen Alkohol konsumieren können oder wollen, verpassen Sie nicht die positiven Eigenschaften des Rotweins. Probieren Sie unverzüglich Pierre Zéro, die alkoholfreie Weinlinie des Weingutes Pierre Chavin.

Durch einen alkoholischen Gärungsprozess hat der Rotwein Pierre Zéro die positiven Eigenschaften von Wein, ohne die schädlichen Auswirkungen des Alkohols. Dieser Gärungsprozess garantiert den Erhalt der Polyphenole und Tannine, von Reservatrol, Mineralstoffen und anderen nährstoffreichen und oxidationshemmenden Verbindungen und bewahrt somit die wohltuende Wirkung eines traditionellen Rotweins. Durch das Entalkoholisierungsverfahren wird ein Alkoholgehalt von 0% erreicht, wobei die Weinaromen bleiben vollständig erhalten.

Der Gehalt an Reservatrol in den Rotweinen Pierre Zéro ist deutlich höher als in klassischen Rotweinen, einschließlich dem des Pinot Noir aus dem Burgund, dem der höchste Reservatrolgehalt nachgesagt wird. Dies gelingt einerseits durch die drei Wochen dauernde Vergärung der Trauben. In dieser Zeit werden möglichst viele Polyphenole sowie das Reservatrol gewonnen.

Der andere Erfolgsfaktor ist das Entalkoholisierungsverfahren, durch welches fast 20% der gesunden Bestandteile des Weins konzentriert werden können, wohingegen diese bei den klassischen Weinen mit Wasser und Alkohol (Ethanol) verdünnt sind.

Der durchschnittliche Gehalt an Reservatrol der Rotweine 0% von Pierre Zéro beträgt 9,5 mg/l für den Pierre 0% Rotwein und 14 mg/l für den Pierre 0% Rotwein Grande Réserve. Der Gehalt bei den klassischen Rotweinen beträgt hingegen ungefähr 5,4 mg/l.